Erster Auftritt im neuen Jahr

Am letzten Sonntag trat das Orchester des Musikvereins Dedensen im neuen Jahr zum ersten Mal auf. Wie schon in früheren Jahren hatte die Landfleischerei Rode in Bolsehle den Verein verpflichtet für die musikalische Unterhaltung der Gäste bei ihrem traditionellen Frühstücksbrunch zu sorgen. Das zu diesem Anlass aufgestellte Festzelt war bis auf den letzten Platz ausverkauft; annähernd 400 Besucher waren anwesend. Firma Rode hatte gut eingeheizt, sodass die Musiker bereits vor dem ersten Ton ihre Jacken abgelegt hatten.

Unter der Leitung von Marianne Steinweg präsentierte das Orchester einen Querschnitt seines Repertoires, bei dem auch die sog. Stimmungslieder nicht fehlen durften, die das Publikum in Bolsehle erfahrungsgemäß immer gern hört. Nach knapp zwei Stunden endete der Auftritt mit dem Marsch Weserbogen, der bei den Bolsehlern besonders beliebt ist. Der Juniorchef Guido Rode bedankte sich anschließend beim Musikverein für die Musik und lud die Musiker zum Essen am reichhaltigen Kalten Buffet ein, bei dem nochmals großzügig nachgelegt worden war.

Jahreshauptversammlung des Musikvereins Dedensen

Zur Jahreshauptversammlung des Musikvereins Dedensen (MVD) begrüßte die Vorsitzende Ingrid Delgehausen ca. 60 aktive und passive Mitglieder am letzten Freitagabend im Haus der Vereine in Dedensen.

Die Sitzung begann traditionell mit einem gemeinsamen Essen, das die Fleischerei des Mitglieds Erwin Rode aus Bolsehle in gewohnt guter Qualität vorbereitet und geliefert hatte.

Zu Beginn des offiziellen Teils bat I. Delgehausen die Anwesenden sich zu einer Schweigeminute zu Ehren des langjährigen Mitglieds Elfriede Stein, die im vergangenen Jahr verstorben ist, zu erheben.

Anschließend gab die Vorsitzende einen ausführlichen Überblick über die Aktivitäten des Vereins und die Arbeit des Vorstandes. Sie bedankte sich bei allen, die die Aktivitäten des MVD unterstützt haben. Die Rechnungsführerin Anke-Nicola Nemeth erläuterte die finanzielle Situation des Vereins und dankte den zahlreichen Sponsoren für ihre Spenden. Die Kassenprüfer bescheinigten der Kassenführerin eine gute und vollständige Buchführung. Somit stimmten alle Anwesenden der Entlastung des gesamten Vorstandes zu.

Die Dirigentin Marianne Steinweg berichtete über die zahlreichen Auftritte und hob die engagierte Mitarbeit des Orchesters hervor.

Anschließend berichteten weitere Mitglieder des erweiterten Vorstands aus ihren Ressorts.

Für langjährige Treue zum Verein erhielten eine Reihe von aktiven und passiven Mitgliedern Urkunden und Anstecknadeln aus der Hand der Vorsitzenden. Neben Mitgliedern, die 10, 25, 35, 40, 45 oder 50 Jahre dem MVD angehören, sollen an dieser Stelle Manfred Bias und Heinrich Nolte für ihre 65jährige Mitgliedschaft erwähnt werden. Und darüber hinaus, I. Delgehausen leitete ihre Ehrung mit den Worten ein, dass die folgenden beiden Männer länger im Verein Mitglied seien als sie lebe, beglückwünschte und dankte sie Werner Paulmann und Heinrich Corterier für ihre 70jährige Vereinstreue.

Danach standen Neuwahlen an, die von Andreas Schroth geleitet wurden. In einer persönlichen Erklärung begründete I. Delgehausen, dass sie für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung stünde. Henning Möller erklärte sich bereit für ihre Nachfolge zu kandidieren und wurde dann einstimmig als neuer 1. Vorsitzender gewählt. Die 2. Vorsitzende Bärbel Gümmer wurde ebenso wie der Notenwart Peter Tscherniawski sowie die Zeugwarte Hannelore Paulmann und Alfred Passon in ihren Ämtern bestätigt. Als Jugendwarte fungieren Ruben Gerbing und Joachim Dreier.

Anschließend übernahm der neue Vorsitzende H. Möller die Leitung der Versammlung und bedankte sich im Namen des Vereins für die von seiner Vorgängerin geleistete Arbeit mit einem Blumenstrauß. Unter dem Punkt Verschiedenes wurde auch über die Nachfolge der langjährigen Dirigentin Marianne Steinweg gesprochen und mitgeteilt, dass sich neben dem bereits bekannten Kandidaten Harald Sandmann zwei weitere Musiker beworben hätten. Um 22 Uhr beendete H. Möller die Jahreshauptversammlung 2020.


Die bisherige Vorsitzende Ingrid Delgehausen gratuliert ihrem Nachfolger Henning Möller zu seiner Wahl

Weihnachtskonzerte des MVD

Auch in dieser Adventszeit spielen wir zwei Adventskonzerte!

Am 01.12.2019 zum 1. Advent spielen wir zu Hause in der renovierten Dedenser Kirche. Beginn ist um 16:00 Uhr.

Am 08.12.2019 zum 2. Advent spielen wir in der Seelzer Kirche. Beginn ist um 15:00 Uhr.

Wir freuen uns auf Euch!

Musikverein Dedensen spielt in der Husumer Kirchengemeinde St. Jacobi

Bereits zum dritten Mal gastierte das Orchester des Musikvereins Dedensen (MVD) in Husum. Die Musikerinnen und Musiker spielen gern in der Kirche kurz vor Nienburg, denn die hervorragende Akustik in St. Jacobi und das dankbare Publikum entschädigen für die verhältnismäßig lange Anfahrt.

Lektor Gerd Bartling bezog sich bei seinen einführenden Worten auf den Psalm 84, in dem es u.a. um einen Aufenthaltsort zum Wohnen und Ausruhen geht, in dem sich die Lebenden wohlfühlen und entwickeln können. Und in diesem Sinne sei das heutige Serenadenkonzert zu verstehen, eine Zeit in der wundervollen Kirche zu verbringen und sich von der Musik inspirieren zu lassen und Kraft zu tanken.

Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Vorsitzende Bärbel Gümmer führte die Dirigentin Marianne Steinweg durch das Programm, unterstützt von Joshua Wenning, dem jungen Schlagzeuger und Perkussionisten. Gleich das erste Stück, die Ouvertüre aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel, war hervorragend geeignet um die von allen so geschätzte Akustik zu demonstrieren. Die Fanfarenartigen Passagen des Blechs ließen das gesamte Gotteshaus fast erzittern. Danach präsentierte das Orchester ein breit gefächertes Programm seines Repertoires. Über das Stück Over The Rainbow aus dem Musical The Wizard of Oz mit dem hervorragend vorgetragenem Solo von Ann-Kristin Wenning am Tenorsaxofon, über Polkas wie Der Buntspecht oder Musik ist uns’re Welt oder den Walzer Rosen so rot bis hin zum einen Medley bekannter Titel des Jazzmusikers Glenn Miller spannte sich der Bogen in dem gut einstündigen Konzert. Spätestens bei dem Stück Zirkus Renz, in dem der schon erwähnte, 15 jährige Joshua Wenning durch ein tolles Solo auf dem Xylofon brillierte, hielt es das Publikum nicht mehr auf seinen Plätzen und applaudierte begeistert.

Folgerichtig „protestierten“ die Zuhörer, als die Dirigentin das letzte Stück angekündigte. Schließlich gab das Orchester drei Zugaben; in dem letzten Stück Burgenland mein Heimatland, das mit einem auf Niedersachsen bezogenen Text arrangiert worden ist, zeigten die Musikerinnen und Musiker auch ihre Talente in punkto Gesang.

Lektor Bartling ergriff abschließend noch einmal das Wort, dankte dem Orchester und den Zuhörern für ihr zahlreiches Kommen und beendete die Serenade mit dem gemeinsamen Gebet des „Vater Unser“.

Das Orchester des Musikvereins Dedensen bei einem früheren Auftritt in der Husumer St. Jacobi Kirche

Musikverein Dedensen gastiert in Bad Nenndorf

Es ist schon zu einer guten Tradition geworden, dass der Musikverein Dedensen einmal im Jahr in der Wandelhalle des Staatsbades Nenndorf gastiert. So auch am letzten Sonntag, als das Orchester in der gut besuchten Halle ein knapp zwei stündiges Konzert präsentierte.

Nach einleitenden Worten durch die 1. Vorsitzende Ingrid Delgehausen übernahm die Dirigentin Marianne Steinweg das Mikrofon. Fortan führte sie durch das Programm und erläuterte den Zuhörern die jeweiligen Stücke mit zahlreichen Hintergrundinformationen. Auch diesmal bot das Ensemble eine breit gefächerte Auswahl seines Repertoires. Dazu gehören Märsche wie z. B. Heute und auch Morgen von Huby Mayer, Polkas u.a. Böhmische Liebe von Mathias Rauch und Walzer, hier Rosen so rot von Karel Vacek. Neben diesen eher traditionellen Stücken präsentierten die Musikerinnen und Musiker auch Arrangements aus der Swing- und Popmusik wie Beyond the Sea von Charles Trenet, Thank You for The Music von ABBA und ein Medley von bekannten Stücken des Komponisten und Posaunisten Glenn Miller. Der 15 jährige Joshua Wenning brillierte in dem Stück Zirkus Renz durch ein Solo auf dem Xylophon und Henning Möller, einer der beiden Schlagzeuger, zeigte in der Löffelpolka von Antonin Borovicka eindrucksvoll, dass auch zwei gewöhnliche Suppenlöffel ausreichen können um zusammen mit dem Orchester einen mitreißenden Auftritt hinzulegen. Der Posaunensatz hatte seinen besonderen Auftritt, als die sechs Musiker ihr Können in dem Show Marsch The Referees von Dick Ravenal unter Beweis stellten.

Wenn gleich die Musikerinnen und Musiker am Ende sichtlich erschöpft waren, wollten die Zuhörer das Orchester nicht ohne eine Zugabe entlassen. Die rasend schnelle Polka Sakvicka von Metodej Prajka und der Marsch Burgenland mein Heimatland von Josef Pitzl bildeten den Schlusspunkt eines beeindruckenden Konzertes.

Sommerpause beim Musikverein Dedensen

Nach einem intensiven 1. Halbjahr sind die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Dedensen (MVD) am letzten Juniwochenende in die wohlverdiente Sommerpause gegangen. Hinter ihnen lagen zahlreiche Auftritte. Musikalisch war das Jahreskonzert am 31. März der herausragende Auftritt, denn zu diesem Anlass übt die langjährige Dirigentin Marianne Steinweg in Absprache mit dem Orchester neue Stücke ein, die das schon reichhaltige Repertoire nochmals erweitern.

Mit dem Maifrühschoppen am 1. Mai auf dem Gelände des Heimatvereins Dedensen begann dann die „Openair“- Saison. In den folgenden Wochen folgten Auftritte beim Feuerwehrfest in Almhorst und bei den befreundeten Schützenvereinen in Schneeren und Bolsehle bei Nienburg.

Schließlich zum Abschluss des 1. Halbjahres das Schützenfest in Hannover. Bereits seit vielen Jahren unterstützt der MVD die Schützengesellschaft Hainholz 08 bei der Durchführung des Festes. Am Samstag, im Rahmen des sog. Vormarsches, holen die Schützen ihre neuen Würdenträger an ihren jeweiligen Wohnorten ab, überreichen dort Urkunden, Orden oder andere Ehrenabzeichen und stärken sich dort mit Bratwürsten, Kuchen und Getränken für die nächste Station. Diese Zeremonien erstrecken sich über den ganzen Tag. Der Musikverein sorgt für die musikalische Untermalung, indem er Stücke aus seinem Repertoire, mit voranschreitender Zeit verstärkt sog. Stimmungsmacher, präsentiert. Dabei ist dann auch Improvisation erforderlich, denn die räumlichen Gegebenheiten, Terrassen, Vorgärten, Hinterhöfe, lassen meist keine „ordentliche“ Aufstellung zu. In diesem Jahr kam zusätzlich erschwerend hinzu, dass jedes Orchestermitglied wegen der hohen Temperaturen gern einen schattigen Platz einnehmen wollte.

Am Sonntag dann der Schützenausmarsch in Hannover. In diesem Jahr hatten die Hainhölzer Schützen und das Orchester den Vorteil im 1. Zug antreten und marschieren zu können, sodass sie nicht in der prallen Nachmittagssonne unterwegs waren. Am Nachmittag nach dem Ausmarsch hatten der Notenwart Peter Tscherniawski und seine Frau Angelika zu sich in den Garten eingeladen um die zwei schönen, aber auch anstrengenden Tage ausklingen zu lassen. Dort bedankte sich die 1. Vorsitzende Ingrid Delgehausen bei allen Mitspielerinnen und Mitspielern für den tollen Einsatz im abgelaufenen Konzertjahr und verwies auf den 16. August, den Tag des sog. Anblasens; dann beginnt die Konzertsaison 2019/2020.

Der Musikverein Dedensen beim Schützenausmarsch Hannover am 30. Juni